Forschung
Wir machen den Menschen alternative Methoden zugänglich und arbeiten mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft zusammen.
Der Forschungsbereich von „Te Protejo“ treibt einen Paradigmenwechsel in Wissenschaft und Bildung voran und setzt sich dafür ein, dass Tierversuche durch relevantere, innovativere und ethischere Methoden ersetzt werden. Zu diesem Zweck macht er deren Einsatz sichtbar und stärkt das Ökosystem alternativer Methoden in Lateinamerika. Außerdem beteiligt er sich an Fachgremien wie dem Ausschuss für Tierbioethik in Chile, trägt zur Diskussion bei und setzt sich für die Verbesserung der aktuellen Standards ein.
Karte der Labore
Die Laborübersicht von „Te Protejo“ ist ein Instrument, mit dem sich Einrichtungen in Lateinamerika identifizieren und sichtbar machen lassen, die alternative Methoden zum Einsatz von Versuchstieren entwickeln und anwenden. Auf der Grundlage eines Forschungsprozesses und direkter Kontakte zur wissenschaftlichen Gemeinschaft bündelt diese Ressource aktuelle Informationen über Labore, die mit In-vitro- und In-silico-Ansätzen sowie anderen innovativen Techniken arbeiten.
Die Karte ist in verschiedene Kategorien unterteilt und erleichtert sowohl der Kosmetikindustrie als auch anderen Forschungsbereichen die Suche nach Alternativen. Damit trägt sie dazu bei, die Vorstellung zu widerlegen, dass es keine Alternativen zum Tierversuch gibt. Darüber hinaus fördert sie die Vernetzung zwischen den Akteuren des wissenschaftlichen Ökosystems und unterstützt die Einführung ethischerer und evidenzbasierterer Praktiken.
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Blog-Beiträge
Die Forschungsabteilung von „Te Protejo“ erstellt informative Inhalte, die darauf abzielen, der Öffentlichkeit wissenschaftliche Erkenntnisse auf klare und verständliche Weise näherzubringen. In diesen Beiträgen werden Themen im Zusammenhang mit der Entwicklung alternativer Methoden, dem Einsatz von Tieren in der Forschung und Fortschritten im Bereich des Tierschutzes behandelt, um ein Verständnis für die damit verbundenen Auswirkungen und die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich zu vermitteln.
Diese Beiträge beleuchten wissenschaftliche Fortschritte und Praktiken, die darauf abzielen, die Lebensbedingungen von Versuchstieren zu verbessern; darüber hinaus werden Fälle, Studien und historische Zusammenhänge behandelt, die zum Verständnis der Entwicklung dieser Praktiken beitragen.
Weitere Aktivitäten
Im Bereich Forschung fördert „Te Protejo“ Aktivitäten, die darauf abzielen, die Lebensrealität von Tieren, die in verschiedenen wissenschaftlichen Kontexten eingesetzt werden, sichtbar zu machen und so mehr Empathie und Verständnis für sie zu wecken. Durch Aufklärungsmaßnahmen und Bildungsinhalte zielen diese Initiativen darauf ab, festgefahrene Wahrnehmungen zu hinterfragen und Informationen über das Verhalten, die Fähigkeiten und das Wohlergehen verschiedener Tierarten zu vermitteln, um so zu einem fundierteren und respektvolleren Dialog beizutragen. Da diese Initiativen sowohl in digitalen Umgebungen als auch im öffentlichen Raum stattfinden, ermöglichen sie es, Informationen einem neuen Publikum zugänglich zu machen, die Verbindung zur Gemeinschaft zu stärken und ein größeres Bewusstsein für die Bedeutung des Übergangs zu Praktiken zu fördern, die alle Lebewesen respektieren.
Der Ausschuss für Tierethik (CBA) ist eine durch das Gesetz 20.380 geschaffene Einrichtung und eine zentrale Instanz für die Analyse und Diskussion ethischer Aspekte im Zusammenhang mit der Verwendung von Versuchstieren in Chile. „Te Protejo“ wurde als Vertreterin der Tierschutzorganisationen in diesem Gremium gewählt und trägt dazu bei, die Bedeutung des Tierschutzes zu verdeutlichen und die Einbeziehung ethischer Grundsätze in wissenschaftliche Entscheidungsprozesse zu fördern.
In diesem Zusammenhang konzentriert sich die Arbeit des Ausschusses auf die Entwicklung und Überarbeitung von Instrumenten wie der Verordnung über Versuche an lebenden Tieren sowie auf die Schaffung von Foren für Konsultation und fachliche Diskussion. Die aktive Teilnahme an diesem Forum ermöglicht es, zur Verbesserung der aktuellen Standards beizutragen und auf solidere Rechtsrahmen hinzuarbeiten, die den Tierschutz berücksichtigen und verantwortungsvollere Praktiken bei Tierversuchen fördern.

